Sicher zum Einsatzort: Fahrsicherheitstraining in Himmelkron

Veröffentlicht am Donnerstag, 28. Juli 2011 21:56

Test der Kurvenlage: Bei welcher Geschwindigkeit droht das Fahrzeug zu kippen?Alarmierung über die Leitstelle: "Eingestürztes Gebäude, mehrere Personen vermisst!". Der Technische Zug rückt aus zur Einsatzfahrt. Die Kraftfahrer der Einsatzfahrzeuge stehen unter Druck: Einerseits soll die Einsatzstelle möglichst schnell erreicht werden, andererseits dürfen andere Verkehrsteilnehmer und die eigenen Helferinnen und Helfer nicht in Gefahr gebracht werden. In dieser Situation ist es von entscheidendem Vorteil, wenn man sein Fahrzeug kennt und weiß, wie es in Extremsituationen reagiert.

Aus diesem Grund nahmen der Kraftfahrer der 1. Bergungsgruppe, Patrick Pelkner, und Schirrmeister Kenneth Bonsell bereits am 25.05.2011 in Himmelkron an einem Fahrsicherheitstraining teil. Gefahren wurde mit dem Mannschaftstransportwagen (MTW) des Ortsverbandes.

Unter fachmännischer Aufsicht mussten verschiedene Übungen absolviert werden. Ein Slalomparcour zeigte den Kraftfahrern bis zu welcher Geschwindigkeit sie ihre Fahrzeuge in engen Kurven unter Kontrolle halten können. Eine Vollbremsung bei 50 km/h zeigte den THWlern den Anhalteweg ihrer Einsatzfahrzeuge auf und in einem markierten Kreisverkehr konnte die Kurvenstabilität erfahren werden.

Alle blau: MTWs der teilnehmenden OrtsverbändeAls immer mögliche Gefahr bei einer Einsatzfahrt wurde das Ausweichen und Umfahren eines plötzlich auftauchenden Hindernisses bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h geprobt. Ebenso mussten die Fahrzeugführer ihre Wagen auf einer nassen Plastikplane zum Stehen bringen. Auf diese Weise kann das richtige Bremsen bei Aquaplaning und auf vereisten Fahrbahnen trainiert werden.

Schließlich galt es noch einen Geschicklichkeitsparcour zu bewältigen. Beim rückwärts Einfahren in ein eng abgestecktes Viereck, in dem gewendet und anschließend vorwärts wieder herausgefahren werden musste lernten die Fahrer die Dimensionen der Fahrzeuge kennen.

Am Ende des Tages waren sich die Teilnehmer einig: Ein solches Fahrsicherheitstraining sollte regelmäßig absolviert werden. Schließlich hängt auch die eigene Sicherheit und die der Kameradinnen und Kameraden davon ab.

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